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Kauai Tipps

Page history last edited by PBworks 12 years, 4 months ago

Kauai ist die älteste der großen Inseln und das merkt man sofort. Es ist alles grün und weniger rau. Man spricht es übrigens aus wie Hawaii, bloß mit K am Anfang. ;)

 


 

Allgemein Kauai Tipps

 

  • Ein Allradauto ist nur für Polihale notwendig. Für alle anderen Ziele genügt ein normales Mietauto.

  • Nimm dir genügend Zeit für diese Insel. Mindestens eine Woche und entsprechend länger falls du den Na Pali Trail wanders. Sie bietet viele Attraktionen sowie tolle Strände und Landschaften. Für mich ist es die schönste Insel.

  • Buche im Voraus. Möchtest du z.B. in Wailua Kayak fahren, rufe da einige Tage vorher an. Sie sind oft ausgebucht.

  • Geh essen bei Fish Express (Lihue). Eine der besten Sachen die es auf Hawaii zu essen gibt: Pok'e. Das ist geschnittener, roher Fisch in verschiedenen Marinaden. Ich empfehle ½ lb (pound) Fisch mit einem Becher (scoop) Reis und Sojasauce. Yummy!

 

Na Pali Coast

 

Es handelt sich hierbei um einen der schönsten Wanderwege der Welt. Er führt direkt an der Steilküste entlang. So siehst du immer auf der einen Seite das Meer und auf der anderen Seite atemberaubende Berglandschaften und Täler.

Wenn du dir den Wasserfall im ersten Tal anschauen willst, würde ich folgendes empfehlen: Wandere die ersten 2 Meilen zum Tal. Das sind übrigens auch die anstrengendsten 2 Meilen. Baue dort das Zelt auf und erkunde das Tal ohne das meiste Gepäck. Wandere am nächsten Tag den Rest nach Kalalau.

Eine aus meiner Sicht optimale Alternative wäre auch, sich mit dem Bot hinbringen zu lassen und dann zurück zu wandern. Das hat zwei Vorteile: Vom Bot bekommt man eine andere Perspektive und man muss sein Bier hinzu nicht schleppen. :)

 

  • Ha'ene County Park ist ein guter Ausgangspunkt. Es ist ein hübscher Beachpark und ein geeigneter Parkplatz fürs Auto.

  • Plane mindestens einen Tag im Kalalau Valley ein. Nach einem Tag Wanderung solltest du deine müden Knochen an diesem wunderschönen Strand entspannen. Und das Tal ist auch einen Ausflug wert.

  • Minimiere das Gepäck. Nicht der Weg ist anstrengend, sondern das viele Gepäck auf dem Rücken. Nimm also nur mit was du benötigst, und möglichst nur leichte Sachen. Ein Zelt brauchst du nicht unbedingt. In Kalalau kannst du auch in den Höhlen übernachten. Falls dich kleine Krebse nicht stören... 1,5 Liter Wasser pro Person sollten übrigens ausreichen. Aller einer Meile gibt es einen Bach dessen Wasser du aufbereiten kannst. Kaufe leichte Instantnudeln statt vieler Dosen.

  • Nimm Brausetabletten mit. Irgendwann hast du keine Lust mehr auf den Chlorgeschmack des aufbereiteten Wassers.

  • Verwende geeignete Schuhe. Sie sollten in jedem Fall bequem sein (eingelaufen!) und eine gute Haftung haben. Ich habe gute Erfahrung mit Trekkingsandalen gemacht (z.B. Teva TerraFi II). Die kann man auch super alle anderen kleinen Wege verwenden.

  • Nimm dir einen Wanderstock. In den Teils steilen und rutschigen Wegstrecken habe ich einen Stock wirklich schätzen gelernt.

  • Plane 9h für den Hinweg ein! Aufgrund der vielen Fotogelegenheiten zieht sich der Hinweg hin. Den Rückweg haben wir dann in 6½ Stunden geschafft.

  • Sei angst- und schwindelfrei. Teilweise ist der Weg nur einen Fuß breit und es geht locker 50m steil hinunter. Auch hier bewährt sich leichtes Gepäck.

  • Watch your feet. Wenn du dich nicht verletzen willst, halte lieber an um die ausnahmslos schöne Landschaft zu bewundern.

  • Nimm eine Mütze mit, die auch starken Wind abhält. Das schützt deinen Kopf vor der langen, direkten Sonneneinstrahlung.

  • Die Kalalau Wasserfälle sind schwer zu finden. Wir haben es nicht geschafft. Der Weg soll leichter zu finden sein, wenn man vom Fluss aus den (talwärts gerichtet) weiter links gelegenen Startweg wählt.

 

Kok'e State Park

 

Der Kok'e Statepark ist ein Muss für jeden Wanderfan! Er bietet einige der schönsten Wanderrouten von Hawaii. Und aufgrund der Höhenlage sind auch die Temperaturen optimal.

 

  • Kauf dir eine Wanderkarte (1.60$). In den vielen Reiseführern (z.B. Lonley Planet) sind nicht alle Wege eingezeichnet. Investiere 1.60$ in die Wanderkarte, dafür verläufst du dich nicht.

  • Wandere früh. So hast du eine höhere Wahrscheinlichkeit, die Schönheit des Canyons oder anderer Täler ohne Nebel bewundern zu dürfen.

  • Fahre den Kalalau Aussichtspunkt mehrfach an. Oft ist das Tal im Nebel versunken. Allerdings kann sich dieser in Sekunden auflösen. Ebenso schnell kann es wieder zuziehen. Ein wenig Geduld ist der Ausblick allemal wert.

  • Nutze den Campingplatz oder die Bungalows. Der Campingplatz ist einer der schönsten, die wir erlebt haben. Für jede Gruppe gibt es einen mit Gebüschen abgetrennten Bereich. Dieser enthält Tisch und Bank, einen Grill und einen Wasseranschluss.

  • Vergiss die warmen Klamotten nicht. Da es nachts sehr kühl wird, ist dies eine der wenigen Stellen auf Hawaii an denen du Pullover, Jacke und lange Hose benötigst.

  • Bringe ausreichend Nahrung und Benzin mit. Im Park kannst du nicht einkaufen und nach Waimea ist es fast eine Stunde. Es gibt dort lediglich ein Restaurant.

 

Polihale State Park

 

Der Strand von Polihali ist einer der größten und zugleich einsamsten von ganz Hawaii. Der Grund für letzteres ist schnell gefunden: Der einzige Weg dahin ist keine Straße sondern eine pausenlose Aneinanderreihung von Schlaglöchern (bumpy road). Bereite auf dieser Straße einen Cocktail zu ohne deinen Arm bewegen zu müssen!

 

 

  • Verwende diesen Campingplatz nicht als mehrtägige Ausgangsbasis. Die Schlafplätze sind super. Aber selbst wenn man schnell fährt, braucht man 20 wacklige Minuten bis zur nächsten Straße.

  • Checke den ganzen Strand ab. Es gibt mehrere Campsites die entlang des Strandes verteilt sind. Um nach ganz hinten zu kommen, fahre am großen Baum rechts und danach nochmal rechts.

  • Fahre nur mit einem Allrad-Auto (4WD). Nicht die Buckelpiste, sondern der Sand wird einem normalen Auto zu schaffen machen. Außerdem darfst du mit einem einfachen Mietwagen gar nicht hinter (Versicherung!).

  • Trage Schuhe in Zeltnähe. Viele gemeine dornige Äste liegen dort herum.

 

 

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